Ab ins Blaue... Elbtalaue

Radtour Grenzorte

 

Inhaltliche Einführung

Das Amt Neuhaus lag Jahrzehnte lang durch seine Lage an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze im Randgebiet der DDR und einige Elbranddörfer lagen im Grenzsperrgebiet. In dem weltweit einzigen vollständig erhaltenen Marschhufendorf Konau, das als Elbranddorf ab 1952 im Sperrgebiet lag, wurde diese bewegende Geschichte aufgearbeitet und wird den Gästen durch eine Ausstellung und einen grenzhistorischen Rundgang erläutert. Die Gedenkstätte in Vockfey widmet sich dem Schicksal der Familien und Gehöfte im Elbrandbereich und ist erst im Jahr 2006 eingeweiht worden. Es ist sehr sehenswert und schön errichtet worden.

 

Wegbeschreibung

Von Neuhaus fahren Sie die Haarer Straße bis in die Ortschaft Haar. Kurz vor dem Ortsausgang biegen Sie rechts ab und fahren entlang der ehemaligen Grenzkompanie in Haar über Wirtschaftswege bis Sie aus nördlicher Richtung das Marschhufendorf Konau erreichen. Nach einem Besuch des Dorfes mit seinem Grenzmuseum führt Sie der Radweg auf der Deichlinie entlang, vorbei an den Dörfern Konau – Popelau und Darchau. Dabei entdecken Sie historische Grenzanlagen, wie die zwei für Museumszwecke renovierten Wachtürme aus DDR Zeiten bei Konau und Darchau. Folgen Sie dem Radweg auf dem Deich bis in die Ortschaft Vockfey mit der im Jahre 2006 errichteten Gedenkstätte über das Schicksal einiger Elbranddörfer im ehemaligen Sperrgebiet. Von Vockfey geht es über die Kreisstraße 57 über Groß Banratz nach Stapel und wieder zurück auf dem neu gebauten Radweg nach Neuhaus.

Länge und Wegbeschaffenheit

  • Im Amt Neuhaus werden vorwiegend Kreisstraßen genutzt. Hier herrscht also überwiegend Mischverkehr, der ein erhöhtes Gefahrenpotenzial aufweist. Es sind eventuell Gefahrenhinweisschilder aufzustellen.
  • Die Wegebeschaffenheit ist überwiegend gut.
  • Zwischen Konau und Haar ist an Weggabelungen eine Beschilderung zu empfehlen.
  • Die Radroute DDR Grenzorte hat eine Länge von ca. 24 km.

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