Ab ins Blaue... Elbtalaue

Radtour Kirchen in der Ostheide

 

Inhaltliche Einführung

Die Samtgemeinde Ostheide kann auf eine lange Siedlungsgeschichte zurückblicken. Bereits im Jahre 1158 wurde Barendorf mit seinen Wäldern und Weiden erstmals urkundlich erwähnt. So hat die heutige Samtgemeinde Ostheide auch eine lange kirchliche Tradition und die einzelnen kleinen Dörfer rund um Barendorf werden mit sehenswerten alten Kirchen geschmückt. Die St. Vitus Kirche in Reinstorf ist fast 1000 Jahre alt und somit eine der ältesten Kirchen im Landkreis Lüneburg. Andere alte Kirchen mit ganz eigenen Charakteristiken stehen in Wendhausen und Vastorf. Die Matthäuskirche in Barendorf wurde hingegen erst in den Jahren 1964/65 erbaut und bildet den Kontrast mit einer modernen Kirchenbauweise. Der Radweg führt Sie entlang alter und moderner Kirchen in und um Barendorf und vermittelt einen Eindruck des historischen Erbes der Ostheide.

 

Wegbeschreibung

Der Radweg beginnt an dem alten Herrenhaus, der heutigen Heimvolkshochschule, in Barendorf. Von dort aus geht es erst einmal ca. 300 Meter entlang der B 216 in Richtung Dahlenburg. Dann biegen Sie rechter Hand in einen nur für Radfahrer und Fußgänger geöffneten Weg ein, den Laternenweg. Fahren Sie diesen bis zum Ende und verlassen Sie Barendorf durch ein Wohngebiet geradezu auf einem Wirtschaftsweg in Richtung Wendisch Evern. Folgen Sie dem Wirtschaftsweg und halten Sie sich rechts. An der nächsten T – Kreuzung biegen Sie rechts ab in Richtung Elbe-Seitenkanal und Kreisstraße 40. Kurz vor der Brücke über den Elbe-Seitenkanal fahren Sie rechts in die Straße „In der Heide“. Folgen Sie dem Weg über die Eisenbahnbrücke bis Sie nach ca. 1,2 km auf der rechten Seite das kulturhistorische Denkmal der „Alten Landwehr“ vorfinden; wechseln Sie nach einiger Zeit auf den direkt neben dem Elbe-Seitenkanal gelegenen Deichverteidigungsweg; ein gut ausgebauter von vielen Radfahrern genutzter Weg zur Deichverteidigung. Fahren Sie nun entlang des Kanals und genießen die weite Sicht. Nach ca. vier Kilometern unterqueren Sie die Brücke der K 42 nach Bienenbüttel, fahren noch ca. 1,5 km entlang des Kanals und wechseln dann in Höhe der Zufahrtsschranke auf die asphaltierte Straße neben der Deichlinie. Fahren Sie nun wieder ein kurzes Stück in die entgegen gesetzte Richtung und folgen der Asphaltstraße. Über Wirtschaftswege am Waldrand entlang erreichen Sie nach einiger Zeit das alte Bauerndorf Gifkendorf. Von Gifkendorf geht es weiter nach Vastorf. Nach einem Besuch in der schönen alten Kirche von Vastorf führt Sie der Radweg durch die Felder nach Volkstorf. Von dort aus geht es weiter in nördlicher Richtung über die Straße „Am Waldesrand“. Am Ende der asphaltierten Straße in Höhe des Waldrandes halten Sie sich rechts und fahren entlang des Waldweges immer geradeaus bis zur Bundesstraße 216. Dieses Teilstück zwischen Volkstorf und Reinstorf ist am Ende der Beschreibung noch einmal detailliert aufgezeichnet. Überqueren Sie die B 216 mit besonderer Vorsicht und fahren geradeaus weiter nach Reinstorf. In Reinstorf steht eine der ältesten Kirchen im Landkreis Lüneburg, die St. Vitus Kirche. Sie ist über 1000 Jahre alt und kann besichtigt werden; Informationen hierzu erhalten Sie im Pfarrhaus gegenüber der Kirche. Machen Sie nach dem Kirchenbesuch eine Pause in dem überregional bekannten Hotel „Hof Reinstorf“ in direkter Nachbarschaft zur Kirche. Von Reinstorf führt Sie die Kirchentour nach Holzen mit den sehenswerten, vom Volksmund als „Naturbeton“ bezeichneten „Verkitteten Sanden“ und weiter nach Wendhausen, mit der schönen alten St. Petri Kirche zu Wendhausen. Auch diese alte Kirche ist zu besichtigen und weist als Besonderheit ein Fenster hinter dem Altarbereich auf, das in leuchtenden Farben den Heiligen Geist in Gestalt einer Taube zeigt. Auch hier haben Sie die Möglichkeit in Meyer’s Gasthaus eine Pause einzulegen. Auf der letzen Etappe führt der Radweg durch das Waldgebiet „Düsternort“ zurück nach Barendorf.

 

Länge und Wegbeschaffenheit

 

  • Die Länge der Radtour ist ca. 30 km
  • Der Radweg führt Sie über teilweise nur mittelmäßig ausgebaute Wirtschaftswege
  • Besondere Vorsicht ist bei der Nutzung von Kreis- und Gemeindestraßen mit Mischverkehr geboten

Nach oben

Flagge der Europäischen Union   LEADER+  Gefördert durch die Gemeinschaftsinitiative LEADER+ der Europäischen Union