Ab ins Blaue... Elbtalaue

Radtour Mit Eleonora Proschaska in die Göhrdeschlacht

 

Inhaltliche Einführung

Die Göhrdeschlacht ist die einzige sogenannte Völkerschlacht zur Zeit der Befreiungskriege auf norddeutschem Gebiet gegen die Herrschaft des gefürchteten Feldherren Napoleone di Buonaparte und leitete indirekt den Herrschaftsverlust Napoleones in Europa ein. So trafen am 16.09.1813 bis zu 17.000 Mann von den Alliierten und Französischen Truppen auf den Steinker Höhen im Gebiet der heutigen Gemeinde Nahrendorf aufeinander und lieferten sich blutige Gefechte, die mit dem fluchtartigen Rückzug der französischen Truppen unter General Pecheux ein Ende fanden. An vielen Spuren und Denkmälern ist heute noch der Verlauf der Schlacht in der Landschaft sichtbar und soll auf dem Göhrdeschlachtradweg interessierten Menschen erfahrbar gemacht werden.

 

Wegbeschreibung

Der Radweg beginnt am Heimatmuseum in Dahlenburg, in dem eine Nachstellung der Schlacht zu sehen ist. Über Nahrendorf am nördlichen Rand des Schlachtfeldes entlang erreicht der Radweg hinter der Siedlung Tangsehl den östlichen Rand der Göhrde. Nun geht es auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen südlich entlang der Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg in Richtung Dannenberg, wobei ein Abstecher über die schöne Elbestadt Hitzacker gemacht wird. An dem Todeshaus der Eleonora Prochaska in Dannenberg entlang erreicht der Radweg nach kurzer Fahrzeit den St. Annen Friedhof in Dannenberg mit vielen Spuren aus der Zeit der Göhrdeschlacht. Der Rückweg entspricht der Vormarschroute der Alliierten Truppen entlang der alten Poststraße zu den Steinker Höhen, auf denen sich die Französischen Truppen verschanzt hatten.

 

Länge und Wegbeschaffenheit:

  •  Der Radweg ist insgesamt ca. 80 km lang und als zwei Tages Tour geplant
  • Der Radweg führt in der Regel über nicht stark befahrene Straßen oder Wirtschaftswege streckenweise in mittelmäßigem Zustand
  • Im Bereich des Waldgebietes Göhrde werden eine Kreisstraße und eine Landesstraße mangels Ausweichmöglichkeiten genutzt; erhöhtes Gefahrenpotenzial!

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